Mein Name ist Anne und ich studiere Technische Kybernetik. Äh was? - naja Ingenieurstudiengang in der Vertiefung Systemdynamik und Regelungstechnik. Eine Männerdomäne jedenfalls. Und gestern hatte ich ein Bewerbungsgespräch. "Wenn Sie nur eine Sache sagen dürften, die Sie aus Ihrem Studium mitgenommen haben, was wäre das?" - "Dass ich mir selbst mehr zutrauen sollte".
Und schon wieder ist es passiert. Die Reaktion darauf war etwas erstaunt, er hätte etwas fachliches erwartet. Typisch ich. - oder typisch Frau? Sich stets selbst zu reflektieren, in wichtigen Situation nicht selbstbewusst seine Stärken zu betonen, sondern seine Schwächen erklären zu wollen. Sich unwohl fühlen beim Hervorheben all der tollen Dinge, die man schon geleistet hat und stattdessen lieber sein Licht unter den Scheffel stellen zu wollen. Da werde ich wohl noch etwas an mir arbeiten müssen. Und meine drei Stärken werde ich nächstes Mal auch parat haben. Dann nächstes Mal doch lieber Schätzen wie viele Smarties in einen Smart passen: ich glaube nämlich rund 7 Millionen :)
Sechs Leben.
Sechs Frauen, sechs Städte, sechs Leben, eine Freundschaft.
Donnerstag, 25. Juni 2015
Samstag, 13. Juni 2015
6 Frauen
WER IST DAS DA UND WARUM MACHEN DIE DAS?
Wir sind Mareike, Friederike (auch liebevoll Fridel oder Frido genannt, Anne, Elke, Barbara und Stephanie (in höheren Kreisen auch als Stö oder Phanie bekannt).
Wir sind diese sechs Frauen, diese sechs Freundinnen, die seit nunmehr über sechs Jahre eine Liebe teilen. Die Liebe zueinander. Wir haben 13 Jahre Schulzeit überlebt, mindestens sechs grässliche Lehrer vergrault, fragwürdige Klamottenstile überwunden, unvergessliche Momente und Reisen miteinander geteilt und uns über all diese Zeit nie aus den Augen verloren, obwohl uns zwischenzeitlich sogar Ozeane räumlich trennten.
Wir leben in sechs verschiedenen Städten, in Köln, München, derzeit Shanghai, Konstanz/Fischbach, Wiesbaden und Erlangen und gehen berufliche Wege, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Und trotzdem oder gerade deshalb haben wir neben etlichen gemeinsamen Erinnerungen so vieles, was uns verbindet.
Die Idee zu einem gemeinsamen Blog ist vor einiger Zeit aus einer Trinklaune heraus entstanden. Nicht nur, um eine weitere Gemeinsamkeit zu haben, sondern vor allem, weil wir durch unsere jeweilige Andersartigkeit eine Menge zu erzählen haben. Aus unseren Leben, von unserer aktuellen Fashion- Sucht und den damit zusammenhängenden Fauxpas, von unseren Erlebnissen in Sachen Kunst und Kultur, Erfahrungen mit fremden Ländern und Kulturen, unserem mehr oder minder großem Back- und Kochvermögen und alles, worauf man im täglichen Leben trifft und das es der Welt da draußen mitzuteilen gilt.
Also: Haltet die Augen offen, Sex and the City ist ein Scheißdreck gegen uns.
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